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Hobokocher statt Gaskocher

Schon im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert diente der Hobokocher den nordamerikanischen Wanderarbeitern Hobos, nach denen er benannt ist, als Herd und Heizung. Der Hobokocher, auch Hobo Ofen genannt, wird mit Holz betrieben und ist in seiner Funktionsweise ein hocheffizienter Kocher. Er nutz den Kamineffekt zu einer gesteigerten Sauerstoffzufuhr und konzentriert die Strahlungswärme des Feuers durch die Metallwandungen. Der Hobokocher ist zudem ein Allesbrenner, in dem Holz (Astholz, Reisig, Zapfen, …), als auch Flüssigbrennstoffe wie z.B. Brennspiritus verwendet werden können. Demnach ist er fast überall einsetzbar.

Um einen Hobokocher selbst herzustellen verwendet man eine gewöhnliche Konservendose, die lediglich mit einigen Löchern versehen werden muss.
Eine andere beliebte Variante ist der viereckige Hobo Ofen zum Aufklappen oder Zusammenstecken aus Edelstahl. So kann man den Kocher platzsparend zusammenlegen.
Der Hobo Ofen ist eine interessante Alternative zum klassischen Gaskocher, die man sogar selber bauen kann.

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