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Auf Ötzis Spuren

Anstieg auf die Fineilspitze in 3500m Höhe

Die Fineilspitze im Ötztal ist über eine leicht zu erklimmende Hochtour zu erreichen. Im Gegensatz dazu sollten Wanderer beim zum Teil ausgesetzten Nordostgrad über alpine Erfahrung und Trittsicherheit verfügen. Sollten die Berge vereist sein, greift man zu Pickel und Steigeisen, um den Felsen zu besteigen. Ohne Schnee und Eis sind Kletterschwierigkeiten im 2. Grad zu bewältigen.

An der Martin-Busch-Hütte beginnt das Abenteuer

Vom Bergsteigerdorf Vent erreicht man die schön gelegene Martin-Busch-Hütte, die in 2.500 Meter Höhe liegt. Die Hütte der DAV Sektion Berlin ist der Startpunkt für den Normalweg über den Nordostgrad. Der WEg führt von der Hütte zuerst in den hintersten Talgrund des Niedertales, ehe man an einer Wegkreuzung nach rechts abbiegen muss.

Vorbei an der Ötzi-Fundstelle

Vom Wegedreieck aus geht es hoch zum Hauslabjoch. Die Ötzi-Fundstelle im Tisenjoch befindet sich etwas südlich davon. Interessierte können sie entweder beim Auf- oder Abbstieg besichtigen, doch mehr als eine Art Denkmal wird man dort nicht finden. Zurück auf dem Anstieg aus der Senke führt der Weg über einen steilen Firnhang, bevor man den Nordostgrat der Fineilspitze am oberen Ende des Hauslabjoch in knapp 3300 Meter Höhe sieht.

Bis Hoch zum Gipfel

Weiter geht es zur Schulter des Grates in dem man flach vom Joch hinüber wandert, dabei lässt man das Nährgebiet des angrenzenden Hochjochferner hinter sich. In 30 Minuten ist man von der Gratschulter zum Nordostgrat Gipfel gekommen, was jedoch abhängig von Wetter und Weg ist, da die Schwierigkeit dadurch variieren kann. Insgesamt ist der Grat jedoch nicht sehr schwierig und kann über den gleichen Weg, den man gekommen ist, wieder abgestiegen werden.

Hier gibt es weitere Informationen zum Anstieg auf die Fineilspitze.