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Gute und schlechte Wanderwege

Der Murettopass als Ziel

Eine lockere Wanderung durch die Schweiz und Italien bringt eine entsprechende Abwechslung zu den heimischen Bergen und Wäldern in Deutschland mit sich. Eine günstige Unterkunft, die man als Startpunkt wählen könnte, bietet sich in Maloya an. In der Salecina gibt es alles, was man braucht. Beginnt man dort seine Wanderung führt ein Weg zum Rifugio Del Grande Camerini. Dazu bricht man in Richtung de s Murettopass auf. Ein sehr breiter Wanderweg bringt die Wanderer als erstes an weiteren Unterkünften am Wegrand und einer Alm vorbei ehe er zunehmend schmaler und schöner wird.

Der Murettopass, in Italien als Passo del Muretto bezeichnet, befindet sich in über 2500 Metern Höhe zwischen der Berininagruppe und den südlichen Bergeller Bergen. Früher transportierten Lasttiere Waren auf diesem Weg von einem Ort zum nächsten, heute ist dieser Teil der Strecke durch Lawinen und Erdrutsche so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er nur noch von Wanderern begangen wird.

Während es am Aufstieg noch ein bisschen Holprig zu gehen kann, jedoch keineswegs schwierig wird, ist der Abstieg ein komplettes Gegenteil: Gut ausgebaut scheint der Weg und ist wunderbar zu gehen. Die Unterkunft Rifugio Del Grande Camerini bietet nach den knapp 2000 Meter Abstieg Rast. Dann führt der Weg wieder auf 2600 Meter hinauf, wo sich mehrere Flussquerungen des Murettopass bieten. Nasse Füße lassen sich kaum vermeiden, es sei denn am verbringt die Zeit damit sich eine clevere Idee auszudenken.

Mehr Informationen zum Murettopass gibt es hier.