Felsiger Anstieg auf den Guffert
Wer den Guffert erklimmen will, stellt sich am besten auf eine Bergtour mit Kletterstellen im 1. Schwierigkeitsgrad am Gipfelaufbau ein. Die Herausforderung liegt im Gelände und der Höhe, denn es wird einem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit abverlangt. Der Guffert selbst hat eine Höhe von 2195 Metern und ist am besten in den frühen Morgenstunde zu erklimmen - an richtigen Sommertagen kann es auf der Südseite sehr heiß werden.
Aber der Reihe nach. Begonnen wird unten. Und von dort liefert der Guffert immer wieder einen bleibenden Eindruck. Eine Portion Respekt sollte man dem Felsen auch entgegen bringen, denn die extrem steilen Felswände sind nicht selten Motiv von atemberaubende Bildern. Wer sich nun nicht eingeschüchtert fühlt, kann sich der durchaus lösbaren Aufgabe des Anstiegs über die Südsteite stellen. Langweilig wird es dabei auch auf keinen Fall, stetig bergauf muss auch hin und wieder auf felsigem Weg, besonders im Gipfelbereich, Hand an den Fels gelegt werden. Aber die zusätzliche Mühe zahlt sich aus: Am Gipfel des Guffert wartet schon die faszinierende Aussicht über das Karwendel und die Bayerischen Voralpen und man kann bis zu den Eisriesen der Hohen Tauern und Zillertaler Alpen sehen.
Der Aufstieg zum Guffert ist beschildert und mit vielen Kreuzungen bestückt. Markierte Pfade weisen jedoch den Weg in Richtung Guffert. Abwechslungsreich gestaltet sich die Wanderwege nach oben und legen immer weiter an Höhenmeter zu. Wenn das reine Wandergelände sein Ende nimmt, ist der Wanderer am Sattel vor dem Gipfelaufbau angekommen und steht am Weg, der über den Nordanstieg führt. Hier beginnt auch die Kletterei. Nach dem Felsbarrieren erklommen wurden, gelangt man am Gatverlauf an die seilversicherte Kletterstelle. Angekommen bietet der Guffert nach knapp 2200 Metern eine fantastische Aussicht – hier kann man nun erst einmal verweilen und genießen.
Mehr Informationen zur Route hoch auf den Guffert gibt es hier.
