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Snowsports III

Schwedens Snowparks

Die Schweden-Tour der Free Radicals klingt für alle Pulverschnee-Freunde wahrscheinlich wie ein echter Traum: Kläppen, Funäsdalen, Abstecher ins norwegische Narvik, dann zurück zu den höchsten schwedischen Bergen in Abisko und Kebnekaise sowie zum Abschluss nach Borgafjäll. Wer durch den Film „The Unpublished Free Radicals“ Lust auf skandinavische Wildnis bekommt, muss nur eines tun: Ab ins Flugzeug nach Skandinavien, die unberührte Natur wartet dort!

Startschuss war für die Free Radicals der Kläppen Snowpark, zirka 70 km westlich von der Stadt Mora gelegen. Freeride-Star Johan Jonsson kennt den Kläppen Snowpark nur zu gut, schließlich ist er ganz in der Nähe aufgewachsen. Neben 32 normalen Abfahrtspisten zieht der Snowpark vor allem junge Wintersportler an, die sich mit Kicks und Rails dort so richtig austoben. Kein Wunder, dass dieses Gelände fünf Jahre in Folge zum besten schwedischen Park gewählt wurde.

Abstecher zum Heli-Skiing

Für Jonsson und seine Crew ging es von Kläppen aus weiter nach Norden. In Funäsdalen, welches in der schwedischen Provinz Jämtlands län liegt und aus dem die schwedische Skirennläuferin Nike Bent stammt, absolvierten die Free Radicals weitere rasante Abfahrten. Eigentlich wollte die von The North Face ausgestattete Freeride-Gruppe anschließend direkt weiter in die schwedische Bergwelt, als ein Anruf alle Pläne änderte: Die beiden berühmten Freeride-Kollegen Per Huss und Ketil Signstadt erhielten zum ersten Mal in fünf Jahren die Flugerlaubnis, über das Gebiet rund um die norwegische Stadt Narvik für eine Heli-Skiing-Tour zu fliegen – Grund genug, direkt dorthin zu reisen und vom Helikopter aus einige Sprünge in den Tiefschnee Norwegens zu wagen. „Ich bin ein schwedischer Patriot, aber ich muss gestehen, dass Narvik der wahrscheinlich schönste Ort ist, den ich jemals gesehen habe. Diese Fjorde, diese Berge, einfach alles dort ist atemberaubend“, schwärmt Johan Jonsson, der allerdings traurigerweise aufgrund einer Verletzung am Wadenbein auf den Sprung aus dem Hubschrauber verzichten musste.

Ab auf 2.000 Meter Höhe!

Bei der nächsten Station in Abisko und Kebnekaise war Jonsson wieder fit und konnte gemeinsam mit den anderen Free Radicals die höchsten Berge Schwedens genießen. Hier freuten sich die Freerider über Pulverschnee mitten im April – einen Vorzug, den Skandinavien beispielsweise gegenüber den Alpen besitzt.

Das Ende des Skandinavien-Trips war für die Free Radicals in Borgafjäll gekommen. „Ich liebe diesen Ort, obwohl wir bei diesem Dreh scheinbar vorher unser gesamtes Wetterglück aufgebraucht hatten“, erinnert sich Johan Jonsson lachend. Trotzdem genoss er den Abschluss dieser denkwürdigen Film-Tour und freut sich schon jetzt auf seine Vorhaben in dieser Wintersaison: „Mittlerweile sind meine Knie wieder geheilt und ich bin motivierter als je zuvor. In diesem Winter werde ich definitiv in diesem Helikopter sitzen und von dort aus wilde Sprünge starten!“

Foto: Gösta Fries Photography

Galerie "Free Radicals"

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