Tested by Dakar
Der Amarok legt einen rasanten Start hin: Schon vor seiner Markteinführung in der Schweiz stellte er sich einer harten Bewährungsprobe und nahm 2010 und 2011 als offizielles Begleitfahrzeug der Rallye Dakar teil.
Die Dakar geniesst nicht umsonst den Ruf, die härteste Rallye der Welt zu sein. Von den am 1. Januar 2010 in Buenos Aires gestarteten 140 Rennautos, knapp 200 Motorrädern und Quads sowie etwa 50 Race-Trucks erreichte gerade einmal die Hälfte der Fahrzeuge ihr Ziel. Die Bilanz von Volkswagen Nutzfahrzeuge fiel eindeutig besser aus: Alle 35 gestarteten Fahrzeuge brachten die insgesamt 14 Etappen erfolgreich hinter sich – die Race-Touaregs konnten gar mit einem 3-fach-Sieg brillieren. Doch damit nicht genug: Die 35 als Begleit- und Organisationsfahrzeuge eingesetzten Amarok bestanden den Härte- und Langstreckentest bei 50 Grad Hitze und Gebirgspässen in über 4700 Metern Höhe sowie die Fahrt durch die trockene Atacama-Wüste mit Bravour.
Die wichtigsten Eigenschaften klar unter Beweis gestellt.
«Der Amarok hat bei der Dakar seine wichtigsten Eigenschaften klar unter Beweis gestellt: Sparsamkeit, Robustheit und Funktionalität», sagte Dr. Wolfgang Schreiber, Mitglied des Markenvorstandes von Volkswagen Nutzfahrzeuge für Entwicklung. Erstaunlich sei der geringe Verbrauch gewesen, fügt Christoph Beck, Leiter Servicefahrzeuge Volkswagen Motorsport, hinzu: «Mein Gesamtverbrauch war im Durchschnitt 3 Liter weniger als in den früheren Jahren. Die vorgeschriebenen Reservekanister haben wir am Start aufgeladen und am Ende wieder abgeladen, ohne sie gebraucht zu haben.» Das einstimmige Fazit der Technikcrew: Der Volkswagen-Pickup bewältigte die Probleme quer durch den südamerikanischen Kontinent bis zur chilenischen Pazifikküste und zurück ohne Probleme. Acht Millionen Testkilometer hatte er im Vorfeld absolviert – und die haben ihn offenbar sehr gut auf die härteste Rallye der Welt vorbereitet.
Bei Promis und Rennfahrern gepunktet.
Neben Hard-Rocker Rudolf Schenker, der für Volkswagen Nutzfahrzeuge drei Rallye-Etappen im Pickup mitfuhr, testeten auch die Formel-1-Legende und der Dakar-Sieger von 1983, Jacky Ickx, sowie der deutsche Sportwagen-Weltmeister Hans-Joachim Stuck den Amarok unter härtesten Bedingungen. «Allein optisch ist der Amarok ein echtes Statement. Er schaut einfach cool aus», so Stuck. «Dazu geht das Motorenkonzept mit der TDI-Technologie und konsequentem Downsizing in die richtige Richtung.»
Auch 2011 wieder als offizielles Begleitfahrzeug dabei.
In diesem Jahr fuhren bei der Dakar insgesamt 45 Amarok mit – nicht nur als Servicefahrzeug für das Volkswagen-Team, sondern wie schon 2010 auch als offizielles Begleitfahrzeug. Den Ausschlag für die Organisatoren, sich erneut für den Amarok zu entscheiden, sah Carsten Otto, der den Rallye-Einsatz des Pickups koordiniert, in einem einfachen Grund: «Der Amarok ist bei der Rallye 2010 ohne technische Probleme, mit geringem Wartungsaufwand und nur wenigen Reparaturen durchgelaufen. Und die ausschliesslich positive Resonanz derjenigen, die einen Amarok fuhren, hat mit Sicherheit auch dazu beigetragen.»
Die 33. Rallye Dakar endete mit einem Dreifachsieg von Volkswagen. Zwei anstrengende Wochen bei der härtesten Rallye liegen nun hinter dem Amarok. Dass er das Prädikat „Tested by Dakar“ zu Recht trägt, hat der Pickup damit schon zum zweiten Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Tested by Dakar
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