Eine kleine Einführung
„Hier irgendwo muss sie doch sein!“ Wir sind auf der Suche nach einer Tupperdose, doch verdammt nochmal, wo ist sie nur? Nein, wir suchen nicht in der Küche, sondern mitten im Wald! Klarer Fall, das Geocaching-Fieber hat uns gepackt!
Geocaching, die moderne Form der Schnitzeljagd, hat sich über die letzten Jahre zum Trend entwickelt. Dabei bedeutet »Cache« zu Deutsch soviel wie »geheimes Versteck«. Und darum geht es beim Geocaching auch! Es geht darum den Schatz zu finden. Allerdings handelt es sich weniger um eine geheimnisvolle Truhe voller Golddukaten, als um eine mit vielen Kleinigkeiten gefüllte Tupperdose. Diese Kleinigkeiten – von der CD bis zum Plastikmännchen – versteckt jeweils ein anderer Geocacher. Und anstatt der traditionellen Verwendung von Karten hilft heute ein GPS-Gerät beim Aufspüren der Schatzkiste. Die nötigen Cache-Koordinaten findet man auf speziellen Seiten im Internet wie beispielsweise www.geocaching.com oder navicache.com. Doch aufgepasst: Das hört sich einfacher an, als es wirklich ist! Das GPS-Gerät zeigt zwar an, wo der Schatz liegt, den Weg dorthin muss jeder aber selbst austüfteln. Auf den letzten Metern heißt es dann ordentlich suchen: Der Cache kann überall versteckt sein. Ob in einem hohlen Baum, einer Felsspalte oder unter einer Brücke. Hat man den Schatz letztendlich entdeckt, dokumentiert man den Fund im Logbook, das jedem Cache beiliegt. Auch darf jeder – bevor er die Dose wieder versteckt – ein Souvenir herausnehmen, muss dafür aber auch ein neues hinterlassen.
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