Schneeschuhwandern
Fast schwerelos geht es durch die winterlich verschneite Landschaft, vorbei an wie mit Puderzucker bestäubten Tannen. Der Atem bildet kleine, weiße Wölkchen.
Das Schneeschuhwandern wird immer beliebter, nicht zuletzt, weil es prinzipiell jedermann leicht und schnell lernen kann. So mach einer behauptet sogar: wer laufen kann, kann auch Schneeschuhwandern! Auf großen Tellern an den Füßen überschreitet man verschneite Flächen, wodurch ein Einsinken verhindert wird, und meistert den Winterspaziergang nahezu mühelos.
Doch wo hat der Sport seinen Ursprung?
Wer die Schneeschuhe erfunden hat, lässt sich heute nicht eindeutig beantworten. Fest steht jedoch, dass die eingeborenen Stämme Nordamerikas zur Überwindung weiterer Strecken bereits seit Jahrhunderten die bespannten Holzteller verwendeten. Von den weißen Einwanderern übernommen, erfreute sich das Schneeschuhwandern alias „Trappen“ bei den Jägern und Fallenstellern bald sehr großer Beliebtheit. In Europa waren es die Skandinavier, die etwa ab dem 19. Jahrhundert begannen eine ursprüngliche Form der Schneeschuhe einzusetzen.
