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Gefahren in freier Wildbahn

Vorsicht Bär!

Obwohl Bären in vielen Ländern der Welt ausgerottet sind, wächst ihre Population in anderen Regionen wieder rasant an. Vor allem unberührte Naturgebiete, die sich für einen traumhaften Outdoorurlaub eignen, werden so zu einer oft unterschätzen Gefahrenquelle.

Für alle Bereiche, in denen sich Mensch und Wildtier über den Weg laufen könnten, gelten damit auch die gleichen Grundregeln:

- Unbedingt auf den markierten Wegen und ausgewiesenen Zeltplätzen bleiben, denn Wildcampen ist in Regionen, wie zum Beispiel der Slowakischen Tatra, nicht ohne Grund verboten.

- Einen weiten Bogen um uneinsehbare Gebüsche machen, vor allem wenn diese Beeren tragen.

- Keine Essensreste hinterlassen und Füttern von Wildtieren unterlassen, denn das lockt Bärenmütter mit Jungen an.

- Simpel aber doch wirksam ist ein kleines Glöckchen am Wanderstock, singen sowie laute Gespräche. Der zivilisatorische Lärm hält die Bären seit eh und je fern von den Wegen.

Wer allerdings trotz aller Vorsicht einem Bären begegnet, der sollte auf keinen Fall wegrennen, da er sonst als Beute eingestuft wird! Ist die Entfernung zum Bären groß, hilft Lärm. Kommt er allerdings näher, sollte man auf jeden Fall Ruhe bewaren. Bei einem Angriff hilft wirklich nur noch, sich bäuchlings auf dem Boden liegend totzustellen und zu warten, bis die Gefahr vorüber ist.

Bleibt man allerdings auf den markierten Wegen und beachtet die grundlegenden Verhaltensregeln, läuft man nicht Gefahr einen Bären zu treffen.

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