Warum der Muskelkater?
Wer kennt das nicht: Nach Monaten rafft man sich mal wieder zum Laufen auf, stemmt Hanteln oder spielt Squash - und dann vergeht in den Tagen danach gleich wieder die Lust auf Bewegung. Denn der Muskelkalter lockt wie der Schweinehund persönlich zurück aufs Sofa. Doch jetzt gilt es Geduld, Beharrlichkeit und Köpfchen zu zeigen.
Doch was ist passiert? Über die Ursachen und Gegenmaßnahmen des Muskelkaters kursieren seit Jahren immer noch weit verbreitet überholte Weisheiten und Gerüchte. So vermutete man lange Zeit, eine Übersäuerung des Muskels sei die Ursache des Schmerzes. Immerhin: Dies konnte die Wissenschaft inzwischen widerlegen. Aktuellen Erkenntnissen zufolge scheint der (Schweine-)Hund woanders begraben zu sein - Der Teufel steckt im Detail: Nach Überlastung, die insbesondere nach langer Zeit ohne Beanspruchung auftritt, entstehen Kleine, feine Risse, die sich entzünden und mit Flüssigkeit füllen. 12-24 Stunden nach der sportlichen Überlastung spüren wir dann einen Schmerz, welcher durch das Ausdehnen oder "Aufblähen" des Muskels entsteht.
