Wandern zu den Sinterterrassen im Lillachtal
Die Wanderroute durch das Lillachtal beginnt in Gräfenberg. Einer Stadt mit historischem Kern und Zeugnissen aus der mittelalterlichen Zeit. Der perfekte Start für eine Wanderung, die geprägt ist vom geschichtlichen Lauf der Zeit. Die einzigartige Schönheit des Lillachtal ist es, die nicht nur Wanderer anlockt. Viele vom aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben sich ins Lillachtal zurückgezogen.
Das Tal in der Fränkischen Schweiz hat seinen Namen vom Bach Lillach, der ganz in der Nähe fließt. Ihm ist auch das Naturschauspiel der so genannten Sinterterrassen zu verdanken. Der typische kalksteinhaltige Boden der Region wird vom Regen durchdrungen und gibt Teile des Kalks an das Wasser ab, welches letztendlich in der Lillach endet. Im Laufe von vielen Jahrzehnten bildeten sich so über die Kalkablagerungen die Sinterterrassen. Ein beeindruckendes Werk der Natur.
Zurück auf dem Wanderweg passiert man einen Steinbruch. Hier sollte man sich einen Blick auf das schöne Frankenland gönnen. Beeindruckt vom Ausblick führt der Weg weiter nach Sollenberg. Durch die kleine Ortschaft spaziert man leichtfüssig und kommt über einen Feldweg auf den 503 Meter hohen Dornberg. Mit Hilfe von GPS umwandert man den Berg nun gegen den Uhrzeigersinn und durchquert den Wald. Hier gelangt man bergabwärts zur Lillach-Quelle, die seit 1995 zur Schutzzone des Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst gehört.
So langsam begibt man sich wieder an den Start- und Zielpunkt in Gräfenberg. Doch zunächst wandert man entlang der Lillach und kommt nach Weißenohe. In der örtlichen Klosterbrauerei Weißenohe können sich Wanderer bei einer deftigen Brotmahlzeit und einem Bier stärken, ehe es weiter gen Gräfenberg geht.
Mehr Informationen zur Wanderung im Lillachtal gibt es hier.
