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Auf Fischfang in Nordspanien

Angeln im spanischen Baskenland birgt eine Menge Überraschungen. Die Saison für Angler beginnt für die meisten Provinzen am dritten März-Wochenende und besonders beliebt sind die Angelplätze an den Stauseen Ullibarri-Gamboa, Urrunaga und Albina. Hier werden besonders zu Saisonbeginn viele Hechte und Forellen gefangen. Hechte bis zu 10 kg – oder gar mit Rekordgewicht von 19 kg – Forellen von 5 kg können hier mit entsprechender Ausrüstung geangelt werden.

Doch die spanischen Gewässer haben noch wesentlich mehr Fischarten zu bieten. In Spanien ist auch noch ein Fisch zu Hause, den die wenigsten Angler hier warten. Es ist der Lachs. Unterwegs an der Nordküste Spaniens, ist der Lachs eine echte Überraschung für viele Angler. Wer bereits weiß, dass der Lachs in natürlichen Wildbestand in diesen Gewässer schwimmt, kann ab Frühjahr mit Lachsen von bis zu 10 kg rechnen.

Forellenarten, wie die Meer- und Bachforellen kommen sehr häufig vor und bieten stets gute Fangaussichten. Jedoch sollten Angler wissen, dass die Nachfischerei auf Meerforellen in Spanien nicht erlaubt ist. Ein besonders großes Vorkommen haben die Forellen am Rio Urederra in der Provinz Navarra und Rio Najerilla in Rioja, doch die Behörden lassen nur jene dort angeln, die einen Erlaubnisschein besitzen. Dieser ist für Urlauber besonders schwer zu bekommen, da er durch eine Verlosung an die Angler verteilt wird und so haben Einheimische einen großen Vorteil.

Nichtsdestotrotz müssen auch die übrigen Regeln immer befolgt werden und gibt es Vorschriften wie "coto sin muerte“ (catch & release). Der Fang muss also wieder zurück ins Wasser gelassen werden.


Foto: pixelio.de/Zaubersatb08


 

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