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Das vertikale Prinzip beim Angeln

Vertikalangeln ist eine der effektivsten Methoden, um in Raubfischgewässern Zander & Co. zu anglen. Ihren Ursprung hat diese Art des Angelns in Holland, in den letzten Jahren hat sie sich aber auch in Deutschland und Österreich immer mehr durchgesetzt.

Für das Vertikalangeln gibt es speziell entwickelte Bleiköpfe mit Gewichten bis zu 30 Gramm. Die Bleiköpfe haben einen sehr kurzschenkeligen Haken, sodass die Beweglichkeit des Gummifisches erhalten bleibt. Außerdem wird ein Zusatzdrilling im hinteren Drittel benötigt.

An diese "Easy-Ball"-Systeme werden defensive "No-Action Shads“ wie etwa V-Tails oder "Pin-Tails“ montiert. In der wärmeren Jahreszeit können auch "Low- Action-Shads“ wie der Kauli (kleiner Schaufelschwanz) genutzt werden. Die Größe des Köders ist abhängig von der Größe der natürlichen Beutefische. So liegt man mit einem Köder zwischen 8 und 12 Zentimetern meist richtig.

Ein Vorteil des vertikalen Angelns ist, das es dabei nur sehr wenige Hänger gibt. Der Köder wird meist in einer Distanz von etwa 0,1 bis 0,5 Metern zum Boden präsentiert. Das Vertikalangeln erleichtert außerdem die Bisserkennung.

Nachteilig ist jedoch, dass diese Methode nur vom Boot aus sinnvoll genutzt werden kann. Dabei muss außerdem das Boot mittels E-Motor mit stufenloser Schaltung ständig gegen Wind und Strömung ausgerichtet werden, aber dennoch langsam gedriftet werden lassen. Für das Vertikalangeln gibt es mittlerweile sogar speziell entwickelte Motoren.


 

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