Slowenische Felsen von Schließung bedroht

Slowenische Felsen von Schließung bedroht

Leider kommt es immer häufiger vor, dass Kletterfelsen für die Öffentlichkeit gesperrt werden, da sich nicht alle Kletter an die Regeln halten, ihren Müll in der Natur liegen lassen, rücksichtslos parken und nicht auf die Brutzeiten Rücksicht nehmen. Und so sorgen diese Minderheiten immer wieder dafür, das auch andere Kletterer, die sich an diese Regeln halten, dafür büßen und die Konsequenzen - die oft eine Felsschließung bedeuten - tragen müssen.

Was kann man dagegen tun?

Um zu verhindern, dass Kletterfelsen geschlossen werden und um dafür zu sorgen, dass man auch in Zukunft in vielen tollen Klettergebieten seinem Sport nachgehen kann, sollte man sich vor dem Ausflug über die möglichen Besonderheiten in dem jeweiligen Klettergebiet informieren.

So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein Felsen während der Brutzeit von Vogeln komplett für Kletterer gesperrt ist. An anderen Felsen wiederum darf man beim Klettern kein Chalk verwenden oder nur über einen bestimmten Zustieg an den Felsen gehen.

Aktuelle Schließung in Slowenien

Derzeit ist das Klettergebiet Osp und Misja Pec in Slowenien von einer Schließung bedroht. In der Vergangenheit hatten einige Kletterer immer wieder ihre Autos mitten in den Weinreben geparkt, wild gezeltet und auf Gräbern ihre Mahlzeiten gekocht und verzehrt. Nun droht das Gebiet geschlossen zu werden. Dieses Problem könnte leicht umgangen werden, wenn man sich an die dort geltenden Regeln hält. In Osp kann man problemlos und für nur 3 Euro pro Tag auf dem Campingplatz parken. Auch dass man auf einem Friedhof nicht auf den Gräbern kocht und seinen Müll vom Felsen mitnimmt, sollte eigentlich jedem klar sein.



 

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