Outdoor-Navigation auf alpinen Höhenwegen

Outdoor-Navigation auf alpinen Höhenwegen

Ein wahrer Segen sind GPS-Navigationsgeräte für alle Extremsportler, die auf alpinen Höhenwegen unterwegs sind. Mit ihnen sinkt nicht nur die Gefahr, sich zu verirren – man erhält zudem alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

Alpine Höhenwege sind sowohl bei Hobby- als auch bei Profi-Wanderern sehr beliebt, da sie auf oder parallel zum Gebirgskamm am schnellsten von einer Schutzhütte zur nächsten führen. Berühmte Höhenwege sind beispielsweise die Dolomiten-Höhenwege, der Heilbronner Weg und diverse Schwarzwald-Höhenwege. Obwohl die Strecken häufig relativ eben sind, kommt man hier leicht vom Weg ab. Denn anders als bei normalen Waldwanderwegen ist die Kennzeichnung dort oft dürftig und die Witterung, wie auf dem Frankfurter Weg in der Watzmann-Ostwand, schnell wechselhaft – was die Gefahr des Verirrens um ein Vielfaches vergrößert.

Verirren unmöglich

Das ist mit einem GPS-Navigationsgerät fast nicht möglich! Durch den ortsbasierten Informationsdienst weiß jeder Wanderer genau, wo er ist, was sich um ihn herum befindet und wo es lang geht. Speziell für diese Zwecke wurden Anwendungen wie der "Alpenranger" oder das "Paramount System" entwickelt, die einen sicher durch die Bergwelt leiten. Spezielle Vektorkarten zeigen je nach der eingestellten Zoomstufe sehr übersichtlich jedes Detail der Umgebung und sind somit bestens für Wanderer und Kletterer geeignet. Im Notfall sorgen diese Navigationsgeräte sogar dafür, dass die Bergwacht zu den Verunglückten findet.

Verlaufen ist hingegen in Begleitung eines GPS-Navis weder bei Nacht noch bei Nebel möglich. Ob dichter Wald oder tiefe Schluchten – das Empfangsniveau ist extrem hoch und das Navi liefert dank vieler Extras, wie Höhenmesser und Routing, den perfekten Überblick. Selbst günstigere Einsteigergeräte stellen für anspruchsvolle Routen eine unverzichtbare Unterstützung dar, wofür man gerne zwischen 250 bis 600 Euro pro Gerät zahlt.

Informationsaustausch im Internet

Zahlreiche Kletterportale bieten im Internet umfangreiche Informationen und Eckdaten zu gekletterten Touren sowie ihren Anforderungen. Diese erleichtern den korrekten Einstieg zu Wander- oder Kletterrouten und geben kurzfristige Informationen über das Wetter und Tipps bezüglich der Umgebung. Nach dem Abenteuer können die eigenen Erfahrungen in ein digitales Kletterbuch eingetragen und ins Internet gestellt werden, damit andere davon profitieren.

Für Outdoor-Fans hält der Markt übrigens noch jede Menge spezielle Geräte bereit, wie eine GPS-Verbindung zum eigenen Hund oder ein GPS-System für Angler, welches beim Aufspüren großer Fische hilft. Der Zukunft von GPS sind beim Klettern und Wandern keine Grenzen gesetzt: Ob mit Sensoren ausgestattete Ausrüstung, die Hinweise zum nächsten Griff, über die noch verbleibenden Seilmeter oder den Pulsschlag des Kletterpartners liefern oder Seile, die als Datenkabel verwendet werden können – alles ist denkbar und bereits in Planung!



 

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