Auf der Neiße nach Polen

Auf der Neiße nach Polen

Die Landesgrenzen einmal nicht mit dem Auto oder Flugzeug zu überqueren ist schon selten genug. Es aber auch noch mit einem Boot und der eigenen Muskelkraft zu machen, ist etwas besonderes. Von Rothenburg geht die Fahrt los in Richtung Polen.

Naturkatastrophen wie das schwere Hochwasser im Sommer 2010 hatten aus der Neiße kurzfristig einen reißenden Fluss gemacht, der die Ufer mit Bäumen und Treibholz pflasterte. Hier ist man auf sich alleine gestellt. Keine Spur von Zivilisation und wenn, dann sind es Dörfer mit nicht mehr als ein wenigen Häuser. Immerhin bemühen sich Graureiher und Schwäne dem Boot etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

Mit gelassenen Tempo bewegen sich Fluss und Boot vorwärts in Richtung Polen und dank der guten Beschilderung findet man sich schnell zu recht – weiß wo man aus- und wo man wieder einsteigen kann. Nach dem dritten und letzten Wehr nimmt es mit mehr Tempo weiter und eine kleine Stromschnelle läuft den Puls höher schlagen.

Bei Podrosche, in Grenznähe, gibt es eine weitere Stromschnelle, die man erfahrungsgemäß von links nimmt und mit Vorsicht genießt, denn die Neiße birgt viel Kraft. Mit Tourenkarte findet man jede Abzweigung, jeden Bootssteg und jeden Fleck, den man entlang der Neiße mit dem Boot erreichen kann.



 

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